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ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DER COMIX COMICBUCHHANDLUNG OHG
STAND: 25.09.2006
§ 1 Allgemeines - Geltungsbereich
1. Die Geschäftsbedingungen gelten für
alle gegenwärtigen
und zukünftigen Geschäftsbeziehungen mit Bestellern.
2. Der Besteller im Sinne dieser AGB ist Verbraucher i.S.d. §§ 13,
14 BGB.
3. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen
werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer
Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
2. Vertragsschluss, Lieferung
1. Unsere Angebote sind freibleibend. Technische Änderungen
sowie Änderungen in Form, Farbe und /oder Gewicht bleiben im Rahmen
des Zumutbaren vorbehalten.
2. Mit der Bestellung einer Ware erklärt der Besteller verbindlich, die
bestellte Ware erwerben zu wollen. Wir sind berechtigt, das in der Bestellung
liegende Vertragsangebot innerhalb von zwei Wochen nach Eingang bei uns anzunehmen.
Die Annahme kann entweder schriftlich oder, wie regelmäßig, durch
Auslieferung der Ware an die vom Besteller genannte Lieferanschrift erklärt
werden.
3. Bestellt der Besteller die Ware auf elektronischem Wege, werden wir den
Zugang der Bestellung unverzüglich bestätigen. Die Zugangsbestätigung
stellt noch keine verbindliche Annahme der Bestellung dar. Die Zugangsbestätigung
kann mit der Annahmeerklärung verbunden werden.
4. Angaben über die Lieferfrist sind unverbindlich, soweit nicht ausnahmsweise
ein fester Liefertermin verbindlich zugesagt wurde.
5. Der Vertragsschluss erfolgt unter dem Vorbehalt der richtigen und rechtzeitigen
Selbstbelieferung durch unsere Zulieferer. Dies gilt nur für den Fall,
dass die Nichtlieferung nicht von uns zu vertreten ist, insbesondere bei Abschluss
eines kongruenten Deckungsgeschäftes mit unserem Zulieferer. Der Besteller
wird über die Nichtverfügbarkeit der Leistung unverzüglich informiert.
Die Gegenleistung wird unverzüglich zurückerstattet. 6. Der Vertragstext
wird von uns nach Abschluss des Vertrages nicht gespeichert und ist dem Besteller
deshalb nicht zugänglich.
§ 3 Eigentumsvorbehalt
1. Bis zur vollständigen Begleichung aller gegen den
Besteller bestehenden Ansprüche verbleibt die gelieferte Ware in unserem
Eigentum.
§ 4 Rückgaberecht
1. Der Besteller hat das Recht, die Ware innerhalb
von vier Wochen nach Erhalt zurückzugeben. Das Rückgaberecht
kann nur durch Rücksendung der Ware oder, wenn die Ware nicht als
Paket versandt werden kann, durch Rücknahmeverlangen ausgeübt
werden; zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung.
2. Die Kosten der Rücksendung trägt bei Ausübung
des Rückgaberechts bei einem Bestellwert bis zu 40 EUR der Besteller,
es sei denn, die gelieferte Ware entspricht nicht der bestellten Ware.
Bei einem Bestellwert über 40 EUR hat der Besteller die Kosten der Rücksendung
nicht zu tragen, ist jedoch verpflichtet, die für uns kostengünstigste
Art der Versendung zu wählen. Die angefallenen Kosten ersetzen wir dem
Besteller umgehend.
3. Der Besteller hat Wertersatz für eine
durch die bestimmungsgemäße Ingebrauchnahme der Ware entstandene
Verschlechterung zu leisten. Der Besteller darf die Ware vorsichtig und
sorgsam prüfen. Den Wertverlust, der durch die über die reine
Prüfung hinausgehende Nutzung dazu führt, dass die Ware nicht
mehr als "neu" verkauft werden kann, hat der Besteller zu tragen.
Ein Widerrufsrecht besteht nicht bei Audio- und Videoaufzeichnungen (CDs,
Videokassetten und DVDs) oder Software, die vom Besteller entsiegelt worden
ist.
§ 5 Vergütung
1. Der angebotene Kaufpreis ist bindend. Im Kaufpreis ist
die gesetzliche Umsatzsteuer enthalten.
Beim Versendungskauf versteht sich der Kaufpreis zuzüglich einer Versandkostenpauschale,
die wir wie folgt berechnen:
Inland: bis 70 EUR Bestellwert werden die tätsächlichen Portokosten
berechnet
über 70 EUR Bestellwert: kostenfreier Versand
Kein Versand ins Ausland.
Dem Besteller entstehen bei Bestellung durch Nutzung der Fernkommunikationsmittel
keine zusätzlichen Kosten.
Der Besteller kann den Kaufpreis per Nachnahme oder Vorkasse leisten.
Bei Nachnahme trägt der Besteller die Nachnahmegebühren.
2. Der Besteller verpflichtet sich, nach Erhalt der Ware innerhalb von 14 Tagen
den Kaufpreis zu zahlen. Nach Ablauf dieser Frist kommt der Besteller in Zahlungsverzug
und hat während des Verzuges die Geldschuld in Höhe von 5% über
dem Basiszinssatz zu verzinsen.
3. Der Besteller hat ein Recht zur Aufrechung nur, wenn seine Gegenansprüche
rechtskräftig festgestellt wurden oder durch uns anerkannt wurden. Er
kann ein Zurückbehaltungsrecht nur ausüben, wenn sein Gegenanspruch
auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
§ 6 Gefahrübergang
1. Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen
Verschlechterung der Ware geht mit der Übergabe der verkauften Sache
auf den Besteller über.
2. Der Übergabe steht es gleich, wenn der Käufer im Verzug der Annahme
ist.
§ 7 Gewährleistung
1. Unter Berücksichtigung unserer ökonomischen
Interessen zur Behebung eines Mangels der Ware wird folgende Vorgehensweise
vereinbart: Der Besteller hat zunächst die Wahl, ob die Nacherfüllung
durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung erfolgen soll. Wir sind jedoch
berechtigt, die Art der gewählten Nacherfüllung zu verweigern,
wenn sie nur mit unverhältnismäßigen Kosten möglich
ist und die andere Art der Nacherfüllung ohne erhebliche Nachteile
für den Besteller bleibt.
2. Schlägt die Nacherfüllung fehl, kann der Besteller grundsätzlich
nach seiner Wahl Herabsetzung der Vergütung (Minderung) oder Rückgängigmachung
des Vertrages (Rücktritt) verlangen. Bei einer nur geringfügigen
Vertragswidrigkeit, insbesondere bei nur geringfügigen Mängeln, steht
dem Besteller jedoch kein Rücktrittsrecht zu.
3. Besteller müssen uns innerhalb einer Frist von zwei Monaten nach dem
Zeitpunkt, zu dem der vertragswidrige Zustand der Ware festgestellt wurde, über
offensichtliche Mängel schriftlich unterrichten. Maßgeblich für
die Wahrung der Frist ist der Zugang der Unterrichtung bei uns. Unterlässt
der Besteller diese Unterrichtung, erlöschen die Gewährleistungsrechte
zwei Monate nach seiner Feststellung des Mangels. Dies gilt nicht bei Arglist
des Verkäufers. Die Beweislast für den Zeitpunkt der Feststellung
des Mangels trifft den Besteller. Wurde der Besteller durch unzutreffende Herstelleraussagen
zum Kauf der Sache bewogen, trifft ihn für seine Kaufentscheidung die
Beweislast. Bei gebrauchten Gütern trifft den Besteller die Beweislast
für die Mangelhaftigkeit der Sache.
4. Wählt der Besteller wegen eines Rechts- und Sachmangels nach gescheiterter
Nacherfüllung den Rücktritt vom Vertrag, steht ihm daneben kein Schadenersatzanspruch
wegen des Mangels zu.
Wählt der Besteller nach gescheiterter Nacherfüllung Schadenersatz,
verbleibt die Ware beim Besteller, wenn ihm dies zumutbar ist. Der Schadenersatz
beschränkt sich auf die Differenz zwischen Kaufpreis und Wert der mangelhaften
Sache. Dies gilt nicht, wenn wir die Vertragsverletzung arglistig verursacht
haben.
5. Die Verjährungsfrist beträgt zwei Jahre ab Ablieferung der Ware.
Bei gebrauchten Sachen beträgt die Verjährungsfrist ein Jahr ab Ablieferung
der Ware. Dies gilt nicht, wenn der Besteller uns den Mangel nicht rechtzeitig
angezeigt hat (Ziff. 4 dieser Bestimmung).
6. Erhält der Besteller eine mangelhafte Montageanleitung, sind wir lediglich
zur Lieferung einer mangelfreien Montageanleitung verpflichtet und dies auch
nur dann, wenn der Mangel der Montageanleitung der ordnungsgemäßen
Montage entgegensteht.
7. Garantien im Rechtssinne erhält der Besteller durch uns nicht. Herstellergarantien
bleiben hiervon unberührt.
§ 8 Haftungsbeschränkungen
1. Bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen beschränkt
sich unsere Haftung auf den nach der Art der Ware vorhersehbaren, vertragstypischen,
unmittelbaren Durchschnittsschaden. Dies gilt auch bei leicht fahrlässigen
Pflichtverletzungen unserer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen.
2. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen betreffen nicht Ansprüche
des Bestellers aus Produkthaftung. Weiter gelten die Haftungsbeschränkungen
nicht bei uns zurechenbaren Körper- und Gesundheitsschäden oder bei
Verlust des Lebens des Bestellers. Schadenersatzansprüche des Bestellers
wegen eines Mangels verjähren nach einem Jahr ab Ablieferung der Ware.
Dies gilt nicht, wenn uns grobes Verschulden vorwerfbar ist, sowie im Falle
von uns zurechenbaren Körper- und Gesundheitsschäden oder bei Verlust
des Lebens des Bestellers.
§ 9 Schlussbestimmungen
1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die
Bestimmungen des UN-Kaufrechts finden keine Anwendung.
2. Ist der Besteller Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts
oder öffentlichrechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag unser Geschäftssitz.
Dasselbe gilt, wenn der Besteller keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland
hat oder Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung
nicht bekannt sind.
3. Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages mit dem Besteller einschließlich
dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam
sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen
nicht berührt. Die ganz oder teilweise unwirksam Regelung soll durch eine
Regelung ersetzt werden, deren wirtschaftlicher Erfolg dem der unwirksamen
möglichst nahe kommt. |
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